Milch und Fett
Kokosmilch
Kokosmilch bringt Fett und Kokosaroma in Currys und Desserts und trennt sich beim Stehen oft in eine cremige und eine wässrige Schicht.
Kokosmilch ist eine weiße, cremige Flüssigkeit aus dem Fruchtfleisch reifer Kokosnüsse und Wasser. Sie schmeckt deutlich nach Kokos und verleiht Currys, Suppen und Desserts eine sämige Konsistenz.
Für die Herstellung wird zerkleinertes Kokosfruchtfleisch mit Wasser ausgepresst. Vollfette Kokosmilch enthält häufig etwa 15 bis 20 Prozent Fett; der genaue Anteil steht auf der Verpackung. Fettreduzierte Varianten enthalten meist mehr Wasser und machen Speisen entsprechend weniger cremig. Kokosmilch ist nicht dasselbe wie Kokoswasser, die Flüssigkeit im Inneren der Nuss.
Beim Stehen kann sich oben eine fettreiche Kokoscreme und darunter eine wässrige Schicht bilden. Das ist normal und für sich genommen kein Zeichen von Verderb. Für eine gleichmäßige Konsistenz den gesamten Inhalt verrühren oder vorsichtig erwärmen. Soll nur die feste Creme verwendet werden, hilft es, die ungeöffnete Dose mehrere Stunden kalt zu stellen; wie gut sich die Schichten trennen, hängt auch von zugesetzten Stabilisatoren ab.
In Currys lässt sich Kokosmilch als Teil der Garflüssigkeit verwenden und sanft köcheln. Für Milchreis, Pudding oder Dessertcremes liefert sie Fett und Aroma, ersetzt aber kein Bindemittel wie Stärke. Starkes oder langes Kochen kann dazu führen, dass sich Fett absetzt und die Sauce ölig wirkt. Fettreduzierte Kokosmilch ergibt dünnere Saucen und lässt sich meist nicht wie abgekühlte, fettreiche Kokoscreme aufschlagen.