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Milch und Fett

Kokosöl

Kokosöl ist bei kühler Raumtemperatur fest und schmilzt bei etwa 24 bis 26 °C; natives schmeckt nach Kokos, raffiniertes meist neutral.

Kokosöl ist ein Pflanzenfett, das bei kühler Raumtemperatur fest und bei sommerlicher Wärme flüssig ist. Sein Schmelzbereich liegt ungefähr bei 24 bis 26 °C, weshalb es im Mund rasch schmilzt.

Gewonnen wird es aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss. Natives Kokosöl hat einen deutlichen Kokosduft und -geschmack. Raffiniertes, desodoriertes Kokosöl ist weitgehend geruchs- und geschmacksneutral und eignet sich eher für Gerichte, in denen Kokos nicht hervortreten soll.

In gekühlten Cremes, Pralinenfüllungen oder ungebackenen Kuchen sorgt Kokosöl beim Abkühlen für Festigkeit. Für eine dünne, auf kaltem Dessert rasch fest werdende Schokoladenschicht lässt sich etwas davon mit geschmolzener veganer Schokolade mischen. Zum Schmelzen genügt sanftes Erwärmen; hohe Hitze ist dafür nicht nötig.

Die Bindung durch Kokosöl ist temperaturabhängig: Eine im Kühlschrank feste Füllung kann im warmen Raum weich werden oder auslaufen. Direkt aus dem Kühlschrank können grössere Mengen dagegen hart und im Mund wachsig wirken. Als Ersatz für vegane Margarine funktioniert Kokosöl nicht immer im gleichen Mengenverhältnis, weil es nahezu nur aus Fett besteht und keinen vergleichbaren Wasseranteil mitbringt.

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